Stiftung NAK-Humanitas
Neuapostolische Kirche Schweiz

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Matthew bringt grosse Not für die Menschen auf Haiti
07.12.2016 / Zürich/Schweiz
Am 4. Oktober 2016 traf der Hurrikan Matthew mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 230 Stundenkilometern auf die Insel Haiti. Viele Häuser wurden zerstört, Strassen und Felder überschwemmt. Nach Angaben des Zivilschutzes sind 1,4 Millionen der rund zehn Millionen Menschen dringend auf rasche humanitäre Hilfe angewiesen.

Einige Wochen sind seit dem verheerenden Hurrikan vergangen. Die Bevölkerung leidet sehr unter den Zerstörungen. Wege sind unpassierbar, Häuser vom Sturm zerstört, Felder - und somit die Nahrungsgrundlage - vernichtet. Mancherorts ist die Wasserversorgung zusammengebrochen, und die Menschen müssen verschmutztes Wasser trinken. Es besteht dadurch die latente Gefahr einer Choleraepidemie.

Anse D'Hainault ist eine der Regionen, wo das Rote Kreuz aktiv ist und Hilfsgüter verteilt. Bisher konnten 44'000 Menschen mit dem Nötigsten versorgt werden. Darunter sind Blachen, Hygieneartikel, Küchensets, Moskitonetze, Chlortabletten für sauberes Wasser. Mehr als 800 Tonnen Güter haben die Teams des Roten Kreuzes, die stets im Hintergrund wirken, bisher am Hafen von Port-au-Prince in Empfang nehmen und weiterverteilen können.

Das SRK ist seit dem schweren Erdbeben von 2010 in Haiti präsent und verfügt über ein gutes lokales Netzwerk. In der Region Léogâne leistete es nach dem Erdbeben Wiederaufbauhilfe und engagierte sich seither in der Katastrophenprävention und in der Verbesserung der Gesundheitssituation. Das bewährte sich beim Hurrikan Matthew. Die Häuser des SRK trotzten dem Sturm. Viele Menschen begaben sich in die Schutzunterkünfte, die das SRK für genau solche Notsituationen aufgebaut hatte

Die Stiftung NAK-Humantias unterstützte das humanitäre Nothilfeprojekt des Schweizerischen Roten Kreuzes mit CHF 25'000.-.