Stiftung NAK-Humanitas
Neuapostolische Kirche Schweiz

Projekte und Aktuelles

Den „vergessenen“ Flüchtlingen Hilfe leisten
01.05.2016 / Zürich/Schweiz
In Syrien und im Irak gibt es eine Vielzahl von Flüchtlingslagern. Doch die Kapazitäten reichen nicht aus. Auf sich allein gestellt suchen viele Flüchtlinge nach Alternativen und stranden schlussendlich in abgelegenen Bergdörfern. Die Stiftung Hoffnungsnetz sucht diese Flüchtlinge und hilft Ihnen vor Ort.

Es gibt mittlerweile eine Vielzahl von Flüchtlingslagern In Syrien und im Irak. Zum Teil sind es riesige Zeltstädte. Die Lage ist sehr bedrückend, denn es hat zu wenig Platz. Die Menschen sind gezwungen nach möglichen Alternativen zu suchen und finden unter anderem Zuflucht in teilweise abgelegenen Gebieten, beispielsweise in den kurdischen Regionen im Norden Syriens. Dort gehen sie fast vergessen, da die Mehrheit der Hilfsorganisationen ihre Aktivitäten auf die Lager konzentrieren. Ohne die Hilfe der Stiftung Hoffnungsnetz wären etliche dieser Flüchtlinge von jeglicher Versorgung abgeschnitten.

Ein grosses Netzwerk an Helfern
Für die Verteilung von lebensnotwendigen Güten an diese Gruppe von Flüchtlingen nutzt die Stiftung Hoffnungsnetz ein breit abgestütztes Netzwerk an Einheimischen. Die Versorgung der Bergdörfer ist vor allem ein logistisches Problem, zumal viele in 800 oder 1‘000 Metern Höhe liegen. Als es im Winter Schnee und Eisregen gab, waren sie komplett von der Aussenwelt abgeschnitten. Es mussten zusätzliche Transportmöglichkeiten organisiert werden, um die Betroffenen in den Dörfern regelmässig versorgen zu können. Ohne diese Hilfe hätten viele Menschen nicht überlebt.

Zum Netzwerk gehören alle von Flucht und Vertreibung betroffenen Volksgruppen. Dadurch, dass sie oft die Einzigen sind, die helfen, geniessen sie bei ihren Leuten enormes Vertrauen. Sie verfügen über die  besten kulturellen und sprachlichen Zugänge zu ihren Volksgruppen und kennen dadurch auch deren Bedürfnisse sehr gut. Zurzeit werden 43‘000 Flüchtlinge regelmässig mit den dringendsten Hilfsgütern versorgt.

Die benötigten Güter werden nicht aus dem Ausland eingeführt, sondern lokal beschafft. Damit kann die Wirtschaft in den beiden Ländern gestärkt werden. Gleichzeitig unterstützen die Lieferanten die Bemühungen und verkaufen die Waren oft unter Preis oder schenken Sie sogar.

Hilfe vor Ort
Seit 2012 leistet die gemeinnützige Stiftung „Hoffnungsnetz“ Nothilfe für Flüchtlinge in Syrien, im Irak und im Libanon. Die Flüchtlinge erhalten regelmässig Lebensmittel, Matratzen, Decken, Zelte, warme Kleidung, Heizmaterial, Kochutensilien, Hygieneartikel, medizinische Betreuung und Hilfe zur Traumabewältigung. Aktuell werden regelmässig 48‘000 Menschen mit Lebensnotwendigem versorgt. Die langjährigen Beziehungen zu einheimischen Partnerorganisationen vor Ort gewährleisten eine rasche und wirkungsvolle Unterstützung.

Mit einem Beitrag vonCHF 10'000.- unterstützte die Stiftung NAK-Humanitas Nothilfen für Flüchtlinge in Syrien und im Irak.