Stiftung NAK-Humanitas
Neuapostolische Kirche Schweiz

Projekte und Aktuelles

Hilfe, die ankommt
27.10.2015 / Zürich/Schweiz
Hunderttausende Menschen verloren beim Erdbeben in Nepal vom 25. April 2015 ihr Zuhause. Tausende verloren ihr Leben. Das Epizentrum des Bebens lag 81 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Kathmandu. Die humanitäre Hilfe konzentriert sich auf die Verteilung von Hilfsgütern, die Errichtung vorübergehender Unterkünfte und die medizinische Versorgung der betroffenen Bevölkerung.

Es war ein schwerer Schock für mehrere Millionen Menschen, als am 25. April 2015 die Erde in Nepal heftig bebte. Häuser brachen zusammen und Lawinen verschütteten ganze Dörfer und hinterliessen grosse Zerstörungen. Bis weit nach Indien, Pakistan und Bangladesch waren die Erschütterungen des Bebens mit der Stärke 7,8 zu spüren. Was an Häusern beim ersten Beben noch stehen blieb, stürzte bei einem der zahlreichen Nachbeben auch noch ein.  

Die Stiftung NAK-Humanitas unterstützte mit einem Beitrag von 25‘000.- Schweizer Franken das Nothilfeprojekt für die Erdbebenopfer in Nepal, die das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) zusammen mit lokalen Hilfswerken leistete.

Medizinische Grundversorgung sicherstellen
Die zwei Rotkreuz-Feldspitäler in den Distrikten Sindhupalchok und  Dolakha sichern die medizinische Grundversorgung der Bevölkerung.

Die örtlichen Spitäler waren durch die Beben stark beschädigt worden und konnten nicht mehr benutzt werden. Die rasche Instandstellung der Gesundheitsversorgung ist neben der Verteilung von Hilfsgütern das wichtigste Ziel der Rotkreuz-Nothilfe.

Windeln, ein Frottiertuch, Seife, Kleidchen
In den Tagen nach dem verheerenden Erdbeben kamen 34 Babys zur Welt  -  gesund, trotz den extrem schweren Lebensumständen. Viele der Mütter lebten in einem Zelt, weil ihr Haus beim Erdbeben zerstört wurde. Sie waren sehr dankbar, dass sie vom Roten Kreuz eine erste Ausstattung mit Windeln, einem Frottiertuch, Seife und Baby-Kleidchen erhielten.

Lagerbau
Bereits vier Tage nach dem ersten Beben war das erste von vier Logistikteams des SRK in Nepal. Es ging darum, möglichst schnell Zeltlager aufzubauen, wie beispielsweise in Bharatpur. Bereits nach kurzer Zeit standen dort vier weisse Zelte mit einer Grösse von 10 x 32 Meter. Sie dienen heute als Lager für die dringend benötigten Hilfsgüter wie Hygiene-Kits mit Seifen, Zahnpasta etc., Werkzeugkisten, Zeltblachen und Wolldecken.

Hilfsgüterverteilung
Einer der Schwerpunkte bei der Verteilung waren ländliche Gebiete, die schwer zugänglich sind. Von überall her kamen die Menschen, von den Bergen, aus den Tälern, um Hilfsgüter zu erhalten. Die Familien waren in Zusammenarbeit mit dem Dorfvorsteher und dem Nepalesischen Roten Kreuz ausgewählt worden.

Die Verteilung der Hilfsgüter war stets begleitet von Informationskampagnen zur Anwendung der Zeltblachen sowie lebenswichtiger, praktischer Informationen zur Sicherheit in den Ruinen und dem Wiederaufbau leicht beschädigter Häuser.