Stiftung NAK-Humanitas
Neuapostolische Kirche Schweiz

Projekte und Aktuelles

In einem geschützten Umfeld erhalten Jugendliche Zukunftsperspektiven
02.05.2015 / Zürich/Schweiz
Nemo richtet sich an Jugendliche in Not zwischen 16 und 21 Jahren und bietet ihnen eine kurzfristige Unterkunft, Zuflucht und Verpflegung sowie niederschwellige Betreuungs- und Vermittlungshilfe.

Dieses Angebot ist eine Einrichtung der "Stiftung Sozialwerke Pfarrer Ernst Sieber" und der Anlaufstelle Sunnestube angegliedert. NEMO nimmt Jugendliche ohne Obdach auf, die wegen einer akuten Krisensituation eine kurzfristige Rückzugsmöglichkeit und Schutz benötigen. Die Betreuten sind suchtmittelgefährdete oder bereits drogenabhängige Jugendliche, die in Zürich auf der Strasse leben und damit in der Drogenszene oder Prostitution der Gefahr von Missbrauch ausgesetzt sind.

Ebenfalls angesprochen sind junge Menschen, die keine Schule besuchen und auch an keiner Massnahme teilnehmen, die aus desolaten Familienverhältnissen stammen oder denen nach dem Aufenthalt in einem Heim der Schritt in die Selbstständigkeit nicht geglückt ist. Ein Mindestmass an Kooperation wird erwartet.

Die Betreuten werden dazu ermutigt, sich mit ihrer aktuellen Lebenssituation auseinanderzusetzen. Ihre Motivation zu einer Veränderung wird gefördert. Es werden Abklärungen mit den beteiligten Personen getroffen. Telefonische oder persönliche Gespräche mit den verschiedensten zuständigen Stellen und Ämtern werden nach Möglichkeit im Beisein der Hilfesuchenden geführt. Nemo bietet auch Begleitungen auf Ämter, ins Elternhaus, zu allfälligen Wohnmöglichkeiten usw. an, ist mit anderen Einrichtungen vernetzt und vermittelt gezielt weiter. Oberstes Ziel ist es, die beste Anschlusslösung für alle Beteiligten zu finden.

Die Stiftung NAK-Humanitas unterstützte das Projekt NEMO mit einem Beitrag von CHF 20‘000.-.