Stiftung NAK-Humanitas
Neuapostolische Kirche Schweiz

Projekte und Aktuelles

Neue Küche für die Stiftung Vivendra
13.02.2015 / Zürich/Schweiz
Die 44-jährige Liegenschaft der Stiftung Vivendra in Dielsdorf wurde saniert und erhielt dabei auch eine neue Gastroküche. Die grosszügig konzipierte Küche bietet dank viel Platz und optimalen Abläufen nun zusätzliche Schnupper- und Ausbildungsplätze für Menschen mit Behinderung.

An vier Standorten im Zürcher Unterland bietet der Bereich Services 12 der Stiftung Vivendra geschützte Arbeitsplätze in den Bereichen Hauswirtschaft, Küche und Haustechnik an. Arbeit ist für die Mitarbeiter/innen mit IV-Rente ein wichtiger Teil ihrer Tagesstruktur, in welcher durch individuelle Förderung der Handlungskompetenz das Selbstwertgefühl unterstützt wird. Die Arbeitsplätze sind auf die Bedürfnisse und die Möglichkeiten der Mitarbeitenden mit Behinderung ausgerichtet.

Die geschützten Arbeitsplätze in der Hotellerie und der Haustechnik sind bei Schulabgängern von Heilpädagogischen Sonderschulen sehr beliebte und interessante Arbeitsplätze. Die Stiftung Vivendra plant, innerhalb dieser Bereiche künftig nebst geschützten Arbeitsplätzen auch Berufswahlvorbereitungs- und Ausbildungsmöglichkeiten für Schulabgänger mit Behinderung anzubieten und so geeignete Anschlusslösungen nach einer absolvierten Ausbildung bereitzustellen.

Die neue Küche konnte in der ersten Februarwoche 2014 in Betrieb genommen werden und bewährt sich jeden Tag durch die nun optimierten Betriebsabläufe und den durch die Vergrösserung erreichten Platzgewinn. Die Stiftung NAK-Humanitas unterstützte dieses nachhaltige Projekt mit einem Beitrag von CHF 50‘000.-.

Die Geschichte der Stiftung Vivendra reicht zurück ins Jahr 1965. Damals erfolgte die Gründung der "Stiftung Schulheim Dielsdorf für cerebral Gelähmte" durch eine Elternvereinigung. In den Folgejahren wuchs die in Dielsdorf beheimatete Institution kontinuierlich und verfügte bald über eine Heilpädagogische Schule, ein Schulinternat, ein Erwachsenenheim sowie verschiedene Therapieangebote. 2011 erfolgte der Namenswechsel zu Stiftung Vivendra. Heute verfügt die Stiftung über Standorte in Bachs, Oberweningen und Niederhasli.