Stiftung NAK-Humanitas
Neuapostolische Kirche Schweiz

Projekte und Aktuelles

Seifen selbstgemacht als Hilfe zur Selbsthilfe
02.11.2014 / Zürich/Schweiz
Mit Seifen aus eigener Produktion zu eigenem Einkommen, besserer Hygiene und Gesundheit. Das ist das Ziel des Projektes von Waterful für Frauen in der Demokratischen Republik Kongo.

In Matadi, einer Hafenstadt am linken Ufer des Kongo, etwa auf halber Strecke zwischen dem Atlantik und der kongolesischen Hauptstadt Kinshasa, startete der Verein Waterful ein Projekt für die Herstellung und den Vertrieb von Palmöl-Seifen.

Die am Projekt beteiligten Frauen können die selbstgemachten Seifen verkaufen und sich dadurch ein Einkommen sichern. Gleichzeitig sind diese Seifen ein Gegenpol zu den im Kongo weit verbreiteten Quecksilberseifen, die die Haut bleichen und die Gesundheit der Frauen und der noch ungeborenen Kinder massiv gefährden.

Die Herstellung der Seifen erfolgt in mehreren Arbeitsschritten unter strengen Sicherheitsbedingungen. Das Rohmaterial für die Produktion kann auf den lokalen Märkten eingekauft werden. Bevor die fertigen Seifen verpackt und verkauft werden können, müssen sie mindestens 6 Wochen für den Reifungs- und Trocknungsprozess gelagert werden.  

Die Stiftung NAK-Humanitas unterstützte das Selbsthilfeprojekt mit einem Beitrag von CHF 3‘800.-.