Stiftung NAK-Humanitas
Neuapostolische Kirche Schweiz

Projekte und Aktuelles

Babyfenster helfen Leben retten
10.12.2013 / Zürich/Schweiz
Mit dem Projekt Babyfenster erhalten Mütter in extremen Notsituationen die Möglichkeit, ihr Kind im Spital abzugeben. Babyfenster gibt es bereits in Davos, Einsiedeln, Olten und Bern. Weitere sind in Planung.

Es gibt immer wieder Situationen, in denen Frauen eine Schwangerschaft zu verheimlichen versuchen. Auch für eine Zukunft mit dem Kind sehen sie keine Chance. Es sind Frauen, welche bewusst keinen Gebrauch von Hilfsangeboten machen wollen. Schliesslich werden Neugeborene im Wald oder auf öffentlichen Toiletten ausgesetzt und schweben in allerhöchster Lebensgefahr.

Das Projekt Babyfenster möchte genau für diese extremen Notsituationen in Zusammenarbeit mit diversen Spitälern eine Lösung anbieten und damit Kindstötungen und Kindsaussetzungen verhindern. Eine Mutter in Not kann ein Kind in einem Babyfenster legal und anonym abgeben. So können Kinder am Leben bleiben und Müttern kann in ihrer Verzweiflung geholfen werden. Seit der Eröffnung des ersten Babyfensters der Schweiz ist die Zahl der bekannt gewordenen Kindstötungen leicht zurückgegangen.

Mit einem Beitrag von CHF 35‘000.- unterstützte die Stiftung NAK-Humanitas das Projekt Babyfenster der Schweizerischen Hilfe für Mutter und Kind (SHMK).  

Die SHMK ist eine gemeinnützige Stiftung, welche jährlich rund 1000 Frauen, Paaren und Familien hilft, die durch Geburt oder Schwangerschaft in eine Notlage geraten. Im Rahmen dieser Tätigkeit unterhält die SHMK eine Notruf- und Beratungszentrale (0800 811 100), welche rund um die Uhr kostenlos zur Verfügung steht. In drei Landessprachen vermittelt sie auch kostenfreie juristische Unterstützung und psychologische Betreuung. Ergänzend zu einem breiten Beratungsangebot unterstützt sie Hilfesuchende durch unbürokratische Direkthilfe.