Stiftung NAK-Humanitas
Neuapostolische Kirche Schweiz

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Sonia F. sagt heute: «Mir gefällt mein jetziges Leben besser»
28.11.2013 / Zürich/Schweiz
Ein schwerer Bahnunfall veränderte das Leben von Sonia F. Sie erlitt eine Hirnverletzung und erlebte eine Zeit der Isolation und Depression. Dank der Hilfe der Helpline von FRAGILE Suisse ist sie heute wieder zufrieden und glücklich.

Der Unfall riss Sonia F. mitten aus dem Leben. Nach dem Unfall und der Operation blieb sie zehn Tage auf der neurochirurgischen Station. Dann aber wollte sie nach Hause. Dort merkte sie bald, wie schlecht es ihr eigentlich ging. Einen Monat nach dem Unfall begann sie unter Symptomen einer posttraumatischen Belastungsstörung zu leiden, denen sie in der Folge monatelang ausgesetzt war.

Sie beschloss den Ursachen auf den Grund zu gehen und aktiv zu ihrer Heilung beizutragen. Drei Jahre nach ihrem Unfall  kontaktierte sie schliesslich die Helpline von FRAGILE Suisse. Sie hoffte, endlich plausible Erklärungen zu erhalten. In den Gesprächen fiel es ihr wie Schuppen von den Augen. Zum ersten Mal konnte ihr jemand klar die Mechanismen aufzeigen, die durch die Hirnverletzung zu dieser immensen Müdigkeit führen können. So konnte sich Sonia F. von ihren Schuldgefühlen befreien, wegen denen sie immer mehr gemacht hatte, als sie eigentlich leisten konnte. Die Gespräche hatten auch einen entscheidenden und positiven Einfluss auf ihr Sozialleben. Heute leidet Sonia nicht mehr unter Angstattacken und ist endlich zufrieden und glücklich. Der ausführliche Bericht zu Sonia F.

Die Helpline-Beraterinnen von FRAGILE Suisse sind Fachpersonen aus den Bereichen Sozialarbeit und Neurorehabilitation. Sie sind fachlich spezialisiert auf das Thema Hirnverletzung und wissen Bescheid über die möglichen Auswirkungen auf die betroffenen Personen sowie deren Angehörige. Die Stiftung NAK-Humanitas unterstützte die Helpline mit einem Beitrag von CHF 20‘000.-.