Stiftung NAK-Humanitas
Neuapostolische Kirche Schweiz

Projekte und Aktuelles

Wasser bedeutet Leben
01.09.2017 / Zürich/Schweiz
In das Flüchtlingslager im Bekaa-Tal im Libanon wird regelmässig Trinkwasser gebracht und in die dafür aufgestellten Tanks gefüllt. Dadurch hat sich die Lebensqualität der dort lebenden Kinder und ihrer Familien verbessert und das Krankheitsrisiko konnte deutlich reduziert werden.


Seit Kriegsbeginn haben bisher mehr als vier Millionen Menschen das kriegsgeplagte Syrien verlassen. Das Hochkommissariat für Flüchtlinge der Vereinten Nationen (UNHCR) registrierte rund 1,2 Millionen syrische Flüchtlinge, die allein in den Nachbarstaat Libanon geflüchtet sind. Dies entspricht einem Viertel der libanesischen Bevölkerung. Sie leben in Flüchtlingslagern, viele auch bei Gastfamilien und Verwandten.

Zehntausende flüchteten ins Bekaa-Tal im Libanon. Hinter den Bergen in Syrien, keine zehn Kilometer entfernt, ist der Krieg. Manchmal hört man ihn. Und auch im Bekaa-Tal hat er das Leben verändert. Die vielen Flüchtlinge leben im Tal meist in inoffiziellen Flüchtlingslagern, einige bei Freunden oder Verwandten. Sie machen fast zwei Drittel der hier lebenden Bevölkerung aus.

Lebensader Wasser
Eines der grossen Probleme ist die Versorgung mit sauberem Trinkwasser. Die Stiftung Johannes Paul II engagiert sich im Bekaa-Tal und hat ein Projekt lanciert, um den Zugang zu sauberem Trinkwasser zu ermöglichen. Wassertanks und einfache, zweckdienliche sanitäre Anlagen wurden bereitgestellt und ein erster Lastwagen für die regelmässige Lieferung von Wasser beschafft. Einmal pro Woche wird frisches Wasser in die Lager gebracht und die Tanks gefüllt.

Lebensqualität verbessert
Die Lebensqualität vieler Flüchtlingsfamilien hat sich durch die Bereitstellung von Tanks und die regelmässige Lieferung von Trinkwasser deutlich verbessert. Das Risiko, aufgrund schlechten Wassers oder mangelnder Hygiene zu erkranken, konnte deutlich reduziert werden. Informationsveranstaltungen über den Umgang mit Wasser und zu Hygienemassnahmen stossen bei den Flüchtlingen auf grosses Interesse.

Dieses nachhaltige Projekt der Stiftung Johannes Paul II unterstützte die NAK-Humanitas mit einem Betrag von CHF 10'000.-.